Geschichte
Am 25.07.1990 setzte Burghausen´s Bürgermeister Hans Steindl den ersten Spatenstich zur Errichtung des neuen Kindergartens und Kinderhorts. Der Bedarf für diese Kindertagesstätte wurde aufgrund des neu entstandenen Baugebiets zwischen der Bachstraße und der Piracherstraße notwendig. Die damals bestehende Kleinkinderbetreuung im Diabelliblock sollte in den Kindergarten integriert werden.
Die Bauzeit begann Mitte August 1990 und schon im Februar 1991 war der Gebäudekomplex auf dem ca. 4500qm großen Grundstück, das die Stadt Burghausen zur Bebauung zu Verfügung stellte, fertig.
Die Baukosten in Höhe von insgesamt 3,2 Millionen DM wurden vollständig von der Stadt Burghausen getragen. Die Trägerschaft der Einrichtung übernahm die Evangelisch Lutherische Kirchengemeinde Burghausen.
Am 01.03.1991 war es endlich soweit: Unser Haus wurde im Kindergarten mit drei Ganztagsgruppen und einer Hortgruppe eröffnet.
Auf Grund der hohen Nachfrage eröffnete im September 1991 bereits eine zweite Hortgruppe. Durch die Ausschreibung weiterer Neubaugebiete im Umfeld, erweiterten wir im September 1995 um eine zusätzliche Ganztagsgruppe zum viergruppigen Kindergarten.
Auch der Betreuungsbedarf im Hort stieg an, so dass wir 2002 bis zu 75 Plätze zur Verfügung stellten. DerHort begann, nach dem „offenen System“, d.h. ohne feste Gruppen, sondern übergreifend zu arbeiten, was von Kindern, Eltern und auch Team positiv angenommen und bestens umgesetzt wurde.
Seit 2007 liegt ein Schwerpunkt des Hortes in der Betreuung von Kindern, die die Diagnose-Förderklasse besuchen.
Seit September 2006 gibt es in unserem Haus die Krippengruppe „Bambinis“, die von derzeit 12 Kindern zwischen einem und drei Jahren besucht wird.
Unser Haus wuchs dadurch weiter und wir bieten seitdem insgesamt 167 Betreuungsplätze für Kinder von einem bis 15 Jahren an.
Im Jahre 2007 wurde bei uns angebaut. Zum Einen erhielten wir unser „Hortrestaurant“, einen Speisesaal für die Mittagesverpflegung. Weiter wurden an die bestehenden Horträumlichkeiten drei weitere Räume gebaut, in denen wir die Hausaufgabenzimmer einrichteten.
Im Frühjahr 2009 entschieden wir uns im Kinderhort, aufgrund der Bedürfnisse und Vielfältigkeit der Kinder, den Situationsorientierten Ansatz in Gruppen einzuführen. Die Idee des „offenen Hauses“ wird durch einen Projekttag jeweils Freitags, der gruppenübergreifend stattfindet, integriert.
